Hängeleuchten: Das müsst ihr wissen!

24.05.2018 16:35

Der optimalen Hängeleuchte auf der Spur

Hängeleuchten zählen zu den beliebtesten Leuchtenarten, die es gibt. Kein Wunder, immerhin passen diese ebenso ins Wohnzimmer wie in die Küche oder ins Büro. Doch der richtige Umgang mit Hängeleuchten ist gar nicht so leicht. Mal ist der Durchmesser der Leuchte für die kleine Küche schlicht zu lang, mal stößt man sich ständig den Kopf an der viel zu tief hängenden Leuchte. Was also zeichnet eine optimale Hängeleuchte aus und wie platziert man diese optimal? Wir begeben uns auf Spurensuche.

Design: 3 goldene Regeln

Eigentlich sind wir kein großer Fan davon, im Zusammenhang mit Dekorationen Regeln aufzustellen. Zu groß sind hier die Möglichkeiten und zu vielfältig die Geschmäcker. Da „goldene Richtlinien“ aber nicht halb so gut klingt wie „goldene Regeln“ haben wir heute ausnahmsweise trotzdem drei von letzterem, die das Design von Hängeleuchten betreffen.

1.) Achtet auf das Material!

Es gibt sie aus Glas, Kunststoff, Holz oder Metall. Jedes Material verleiht einer Hängeleuchte dabei eine ganz eigene Atmosphäre. Beispiel gefällig? Zu Küchen- und Wohnzimmern im Vintage-Stil passen oftmals Hängeleuchten aus Holz oder Stoff. Zu modernen, bis ins letzte Detail durchgestylten, Wohnungen passen dagegen auch Hängeleuchten aus Metall, Glas oder womöglich sogar Kristall.

2.) Leuchte und Lampe gehen Hand in Hand

Sofern eure Hängeleuchte nicht rundum geschlossen ist, nimmt auch die eingesetzte Lampe eine große gestalterische Bedeutung ein. Achtet daher unbedingt darauf, dass die eingesetzte Lampe optisch zu eurer Leuchte passt. Die Investition in eine Design-LED-Lampe in Bernsteinoptik macht sich optisch bezahlt!

3.) Keine Angst vor Verschönerungen!

Niemand hat behauptet, dass ihr das Design eurer Hängeleuchte einfach so hinnehmen müsstet. Im Gegenteil! Es spricht sogar vieles dafür, eine schöne Hängeleuchte im DIY-Stil aufzuhübschen, sodass sie bestmöglich zu eurer Wohnung oder eurem Büro passt. Um nur einige Beispiele zu nennen:

  • Ihr könnt eure gekaufte Leuchte lackieren. Ein Neongrün beispielsweise sorgt in trendigen Wohnzimmern garantiert für einen Hingucker!
  • Oftmals lässt sich auch der Schirm der entsprechenden Leuchte austauschen bzw. modifizieren.
  • Mit Krepppapier, Metallbändern und Co. nutzt ihr das vorhandene Lampengerüst als Basis, um ganz individuelle Designakzente zu setzen.

Selbstverständlich könnt ihr eure Hängeleuchte auch vollkommen selbst gestalten und so euren Wünschen exakt anpassen. In unserem Blog findet ihr ein Beispiel für eine Hängeleuchte im Vintage-Stil!

An LED-Lampen führt kein Weg mehr vorbei

Dass LED-Lampen die Zukunft gehört, wird heute kaum noch bestritten. Tatsächlich sind LED-Lampen bereits in unserer Gegenwart aus gutem Grund weit verbreitet. Hängeleuchten machen hier keine Ausnahme. Um nur einige Vorteile zu nennen, die in Hängeleuchten eingesetzte LED-Lampen bereithalten:

  • LED-Lampen sind extrem langlebig und überzeugen in der Regel durch eine Lebensdauer von 25.000 Stunden und mehr.
  • Nicht nur wegen ihrer Langlebigkeit schonen LEDs den Geldbeutel, sondern auch in Folge ihres geringen Stromverbrauchs.
  • Aus diesem Grund gelten LED-Lampen übrigens auch als umweltschonend.
  • LEDs überzeugen mit exzellenter Farbwiedergabe und Farbsättigung.
  • Zudem ist die Lampenart dimmbar, was euch besonders viel kreativen Freiraum lässt – und obendrein im Alltag noch extrem praktisch ist.

Welche Vorteile außerdem noch mit LED-Lampen einhergehen, könnt ihr hier nachlesen.

Auf die Lichtfarbe achten

Die Wahl einer energiesparenden LED-Lampe alleine ist noch kein Garant dafür, dass die Hängeleuchte den jeweiligen Raum auch angenehm ausleuchtet. Ein Faktor, der – neben der Lumenzahl versteht sich – häufig vernachlässigt wird, ist die Lichtfarbe. Diese nimmt enormen Einfluss auf die Atmosphäre, die von einer Lampe ausgeht – und prägt einen Raum damit maßgeblich. Was aber ist nun die „ideale“ Lichtfarbe? Pauschal lässt sich diese Frage leider nicht beantworten. Letztlich zählt auch hier das individuelle Empfinden. Zumindest einige Richtwerte können wir euch an dieser Stelle – abhängig von der Raumnutzung – mit auf den Weg geben.

  • Dunkle Kellerräume: Als Tageslichtweiß werden Farbtemperaturen von über 5.300 Kelvin bezeichnet. Wie der Name vermuten lässt, erinnern tageslichtweiße Lichtfarben an die natürliche Helligkeit des Tages. Entsprechende Lichtfarben vermögen es auch dunkle Kellerräume angenehm auszuleuchten. Im Wohn- und Schlafzimmer dagegen würden tageslichtweiße Farbtemperaturen als zu kühl empfunden werden.
  • Wohnzimmer: Für das Wohnzimmer bieten sich Lichtfarben unter 3.300 Kelvin an. Dieses warmweiße Licht wird von den meisten Menschen als gemütlich wahrgenommen.
  • Schlafzimmer: Auch für das Schlafzimmer sind Lampen mit warmweißen Lichtfarben prädestiniert.
  • Küche: Beim Kochen dagegen darf es durchaus etwas anregender zugehen – man will schließlich der eigenen Kreativität beim Zubereiten der Rezepte freien Lauf lassen. Hier empfiehlt sich daher der Einsatz von universalweißem Licht.
  • Büro: Warmweißes Licht im Büro wäre eher kontraproduktiv. Schließlich soll hier doch gearbeitet und nicht gemütlich relaxt werden. Ebenso wie in Küchen empfiehlt sich hier ein sachlich-nüchternes Universalweiß.


Hängeleuchten im Büro: Darauf solltet ihr achten

Zwar setzen viele Menschen bei der Einrichtung ihres Büros auf vergleichsweise nüchterne Hängeleuchten. Wer möchte, darf aber durchaus auch hier ein poppiges Design wählen. Erlaubt ist, was gefällt und was zur Arbeit motiviert! Wichtig ist allerdings, dass eure Hängeleuchte:

  1. keine Verletzungsgefahr darstellt, sprich nicht zu niedrig hängt.
  2. nicht direkt über eurem Schreibtisch bzw. Computermonitor hängt, da es sonst zu lästigen Reflexionen kommen kann.
  3. mit einer Lampe ausgestattet ist, die ein anregendes universalweißes Licht ausstrahlt, das die Konzentration fördert.

Gut zu wissen: Welche Punkte ihr sonst noch rund um die Bürobeleuchtung beachten solltet, erfahrt ihr ebenfalls in unserem Blog!

Hängeleuchten optimal platzieren: So geht es

Last, but not least wollen wir noch einmal die optimale Position einer Hängeleuchte in den Fokus nehmen. Immerhin bereitet diese in der Regel auch die meisten Probleme. Die folgenden Punkte können euch dabei als Orientierung dienen.

  • Der Durchmesser der Hängeleuchte sollte keinesfalls weite Teile des Esstisches einnehmen. 30 bis 50 Zentimeter Abstand von beiden Tischseiten sind dagegen ein guter Richtwert.
  • Auch in Räumen ist weniger oft mehr. Achtet gerade bei kleinen Räumen darauf, keine allzu große Hängeleuchte zu wählen.
  • Platziert ihr die Hängeleuchte über einem Tisch, dann empfiehlt sich ein Mindestabstand zur Tischfläche von 90 Zentimeter.
  • Damit ihr (und eure Gäste) euch auch bei frei im Raum hängenden Leuchten nicht den Kopf anschlagt, solltet ihr hier eine Mindesthöhe von 2,10 Meter einhalten.

Wir wüschen euch viel Spaß bei der Einrichtung eurer Wohnung oder eures Büros mit Hängeleuchten!


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